Miteinander lernen

Die Profile

Die Profile sind unser wichtigstes Merkmal. Mit ihnen unterscheidet sich unsere Schule von anderen Schulen im Bezirk und im Land Berlin.

Alle Schülerinnen und Schüler (SuS), die sich an unserer Schule um einen Schulplatz bewerben, wählen zwei Profile aus und werden in Jahrgangsstufe 7 einem der gewählten Profile zugeordnet.

Die Profile sind unsere Klassen. Wir setzen mit den Profilklassen sechs fachliche Schwerpunkte: WAT, Sprache, NaWi, GeWi, Sport und Künste.

In den Profilklassen haben unsere SuS an einem Tag pro Woche Gelegenheit, mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern projektorientiert an dem von ihnen gewählten Schwerpunkt zu arbeiten. Hierdurch können auch größere Vorhaben in der Klasse realisiert werden, die manchmal auch außerhalb der Schule und außerhalb der regulären Unterrichtszeit stattfinden (z.B. Theater- und Museumsprojekte, Schüleraustausch mit Dänemark und den Niederlanden, Catering bei schulischen und außerschulischen Veranstaltungen, Schlossführungen durch unsere SuS).

So planen wir den Profiltag
Den Profilklassen sind jeweils zwei Lehrkräfte zugeordnet, die den Profiltag gestalten. Mindestens eine, zumeist beide Lehrkräfte sind gleichzeitig Klassenlehrerin bzw. Klassenlehrer.

Der Profiltag findet einmal wöchentlich in jeder Klasse statt: montags in Jahrgangsstufe 7, dienstags in Jahrgangsstufe 8, mittwochs in Jahrgangsstufe 9 und donnerstags in Jahrgangsstufe 10.

Den Profiltag planen wir, indem wir ab der dritten Unterrichtsstunde zwei Stunden des zugeordneten Unterrichtsfaches mit den drei Profilstunden aus der Stundentafel sowie mit einer Schülerarbeitsstunde verbinden. Ein typischer Profiltag sieht also folgendermaßen aus:

Entstehung der Profile an der Schule am Schloss
Aus der Struktur des „Klassentags“ bildeten wir ab Schuljahr 2012/13 die Grundstruktur unseres Profiltages mit zwei bzw. drei zugeordneten Fach- und Profilstunden.

Ganz selbstverständlich folgte die Vorbereitung unseres Tages der offenen Tür im Januar 2013 inhaltlich den sechs Profilen, die wir zunächst „Schwerpunktklassen“ nannten.

Die sechs Profile sollten zukünftig – zusammen mit den Kernfächern Deutsch und Mathematik - auch die Grundstruktur für unsere Fachkonferenzen bilden (vgl. SchiC Teil A; Miteinander reden; Kommunikationsstrukturen; Fachkonferenzen)

Vorbereitet durch den Austausch in den Jahrgangsteams führten wir im April 2013 unseren ersten Studientag zum Thema „Der Profiltag“ durch. Ab jetzt sprachen wir von „Profilunterricht“ am „Profiltag“. Unterstützt von Mitarbeiterinnen der Regionalen Fortbildung trugen wir an diesem Tag unsere Schätze und neue Ideen zur Gestaltung des Profiltags zusammen.

Zunehmend wurde uns deutlich, dass die Profile an unserer Schule zu einem wichtigen Ort der Unterrichtsentwicklung werden.

Dies liegt deshalb nahe, weil

  • ie fachlichen Strukturen an den Profilen ausgerichtet sind;
  • sich ald Profillehrkräfte eines Jahrgangs wöchentlich im Jahrgangsteam treffen;
  • mit der Stundentafel am Profiltag Möglichkeiten zu projektorientiertem Unterricht gestärkt werden.

Die Profiltage wurden zum wichtigsten Ort der Arbeit an der „kognitiven Landkarte“ im Rahmen der „Pädagogischen Werkstatt: Individualisierung/Umgang mit Heterogenität“ (Kooperationsprojekt zwischen der Akademie des Deutschen Schulpreises der Robert-Bosch-Stiftung und der SenBJW). An der „Pädagogischen Werkstatt“ nahmen wir auf Beschluss der Jahrgangsteams seit Dezember 2012 mit fünf Kolleg*innen teil (vgl. SchiC Teil A; Miteinander reden; Kommunikationsstrukturen; Fachkonferenzen).

Aus der „Pädagogischen Werkstatt“ entwickelten wir an zwei Studientagen (März 2014 und Februar 2015) und einem pädagogischen Nachmittag (September 2014) unser schulisches Modell der Fächerübergreifenden Unterrichtseinheiten. Die Fächerübergreifenden Unterrichtseinheiten werden in den Jahrgangsteams entwickelt und wachsen als Curriculum durch die Jahrgangsstufen. Sie bestehen jeweils aus einem „Fundamentum“ und einem „Additum“ entlang der „kognitiven Landkarte“. Für das Additum bildet wiederum häufig der Profiltag den geeigneten Rahmen.

Vorbereitet durch unsere Erweiterte Schulleitung, führten wir im April 2016 den zweiten Studientag zum Thema „Profilunterricht“ durch. Diesmal legten wir den Schwerpunkt auf das Erscheinungsbild der Profile auf unserer Website und besonders auf die Ziele des Profilunterrichts.

Ziele des Profilunterrichts
a) Produktorientiertes Lernen in Vorhaben
Ausgangspunkt des Profilunterrichts sind Produkte, die am Profiltag entstehen. Produkte müssen keine Dinge sein, sondern können ebenso gut als Dienstleistungen oder Veranstaltungen auftreten (z.B. Catering für das Sommerfest, Musik- und Theaterprogramm, Museumsprojekte, Experimentieren am Tag der offenen Tür).

b) Verantwortung übernehmen für die Schule und über die Schule hinaus
Die hergestellten Produkte kommen der Schulgemeinschaft zu Gute und werden teilweise auch darüber hinaus sichtbar (z.B. Schlossführungen durch unsere SuS, Schüleraustausch mit Dänemark und den Niederlanden, Lange Tafel im Rahmen des Sommerfestes, Bambuswolke am Ku´damm). Mit der Herstellung übernehme ich als Schülerin oder als Schüler Verantwortung für die Außenwirkung des Produkts und dessen Erhaltung.

c) Kompetenzen fördern / Stärken stärken / Spezialisierung vorantreiben
Die Arbeit in den Profilen setzt an den Stärken unserer SuS an. In der Profilarbeit begegne ich als Schülerin / als Schüler spezialisierten Menschen (z.B. in der Berliner Philharmonie oder beim Sarah-Wiener-Projekt). Die Wahlmöglichkeit im Aufnahmegespräch zielt ebenfalls auf die Stärken ab. Die Stärken der SuS werden in den Profilen weiter gestärkt, eine Spezialisierung weiter vorangetrieben, denn: Eine gute Schule stellt nach Elsbeth Stern Leistungsunterschiede auf hohem Niveau her.

d) Selbstbewusstsein entwickeln / Identifikation herstellen
Wenn ich als Schülerin / als Schüler gestärkt werde und Verantwortung trage, wächst mein Selbstbewusstsein. Ich kann stolz auf mich sein. Wenn viele auf diese Weise arbeiten, entstehen nebeneinander verschiedene „verantwortungsvolle“ Produkte aus verschiedenen Arbeitsbereichen. Ich kann stolz auf meine Schule sein, ich identifiziere mich mit ihr.

Beispiel Schlossprojekt
In Kooperation mit der Museumspädagogin des benachbarten Bezirksmuseums (Villa Oppenheim) und der „Stiftung Preußische Schlösser“ entwickelte ein GeWi-Profil der Jahrgangsstufe 9 Führungen durch das Schloss Charlottenburg (=Produkt). Die Führungen sind konzipiert für SuS der Jahrgangsstufe 5 benachbarter Grundschulen. Sie werden kombiniert mit der Herstellung eines barocken Stuckelements in unseren Kunsträumen im Anschluss an die Schlossführung. Unsere SuS tragen im gesamten Prozess an den verschiedensten Stellen Verantwortung: Im respektvollen Umgang mit den Bediensteten des Schlosses, im achtsamen Umgang mit den wertvollen Ausstellungsstücken sowie in der Außendarstellung unserer Schule gegenüber Grundschülerinnen und -schülern und begleitenden Grundschullehrkräften.

Gestärkt werden dadurch soziale Kompetenzen (Begleitung einer Gruppe durchs Schloss, Anleitung von Grundschülerinnen und -schülern bei der Herstellung der Barockelemente), fachliche Kompetenzen (Einordnung der Ausstellungsstücke in den historischen Zusammenhang) und methodische Kompetenzen (Präsentationstechniken und –rhetorik).

Zu Recht sind unsere Schülerinnen und Schüler stolz auf die von ihnen erzielten Ergebnisse. Sie identifizieren sich mit ihrer Aufgabe und mit ihrer Schule, die den Rahmen für das Vorhaben bietet.

Mittlerweile ist das Schlossprojekt fest im Curriculum des GeWi-Profils in Jahrgangsstufe 9 verankert und erfährt in jedem Jahr Variationen und Erweiterungen, etwa durch sonntägliche Familienführungen, die unsere SuS in direkter Kooperation mit der Stiftung Preußischer Schlösser durchführen.

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Miteinander reden

Die Kommunikationsstrukturen an der Schule am Schloss

Wie können wir im Informationsfluss unserer Schule wirksame Strukturen nachhaltig installieren? Diese Frage leitete uns in den vergangenen 5 Schuljahren beim Aufbau unserer Kommunikationsstrukturen.

Mit denTeams der Jahrgänge und der Sozialarbeit in der horizontalen Ebene, den ②Fachkonferenzenin der vertikalen Ebene und der diagonal verlaufenden ③Erweiterten Schulleitung besitzt die Schule am Schloss miteinander verwobene Kommunikationsebenen, in denen wenig verloren gehen kann.

Jede Sitzung wird protokolliert mithilfe eines standardisierten Formulars.

In den Jahrgangsteams kommen wöchentlich – geleitet von einer/einem dort gewählten Teamleiterin/Teamleiter - alle Klassenlehrerinnen und -lehrer eines Jahrgangs sowie zugeordnete Fachlehrerinnen und -lehrer, Sozialpädagoginnen und -pädagogen und Sonderpädagoginnen und -pädagogen zusammen. Die Teamleiterinnen und -leiter tagen ebenfalls wöchentlich in der Teamleitersitzung mit dem Schulleitungsteam (Mittelstufenleiterin, Stellvertretende Schulleiterin und Schulleiter). Das Schulleitungsteam trifft gleichfalls wöchentlich zusammen.

Die Fachkonferenzen - geleitet von den intern und extern bestellten Fachleitungen – tagen drei- bis viermal jährlich. Die Fachleiterinnen und -leiter treffen sich 4x jährlich unter Leitung der Mittelstufenleiterin in der Fachleiterrunde.

In der Erweiterten Schulleitung kommen die Fach- und Teamleiterinnen und -leiter monatlich mit dem Schulleitungsteam zusammen.

Mittelstufen-, Fach- und Teamleiterinnen und -leiter besuchen seit Schuljahr 2015/16 die „Fortbildungsreihe zur Qualifizierung des Mittleren Managements“ im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

① Die Jahrgangsteams
Bereits im Schuljahr 2011/12 machten sich an unserer Schule zwei Jahrgänge auf den Weg – noch ohne vorgegebene zeitliche Strukturen – um Jahrgangsangelegenheiten im Kreise der Klassenlehrerinnen und -lehrer zu thematisieren. Moderiert von unserem externen Schulberater, wurde im Rahmen der Steuerungsgruppe am 06. Januar 2012 der Wunsch formuliert, eine Stunde wöchentlich für Teamsitzungen freizuhalten, eine Teamleiterrunde mit der Schulleitung einzurichten sowie die Jahrgangsteamleitungen fortzubilden.

Die Gesamtkonferenz machte aus dieser Idee am 11. Juni 2012 Nägel mit Köpfen: Dem Entwicklungsplan der Steuerungsgruppe folgend, beschloss sie im Zuge der neuen Rhythmisierung, die wöchentlich festgesetzten Jahrgangsteams zum

Kernstück der Konferenzstruktur zu machen. Die Schulkonferenz folgte diesem Beschluss zwei Tage darauf.

Die Aufgabenbeschreibung für die Jahrgangsteams liest sich in der zugehörigen Beschlussvorlage wie folgt: „Die Teamzeit ist der Ort, um sich gegenseitig in pädagogischen Fragen zu beraten und gemeinsame Verabredungen zu treffen, die unsere Schülerinnen und Schüler unterstützen. Insoweit wirken sich Teamstrukturen stützend und verstärkend auf das Klassenlehrerprinzip aus. Die Unterrichtsentwicklung im Jahrgang findet unter Einbeziehung der jeweiligen Fachvertreterinnen und Fachvertreter im Team statt.“

Mithilfe der regionalen Fortbildung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wurden die Jahrgangsteams in allen Jahrgängen mit Beginn des Schuljahres 2012/13 in einer „Kick-off“-Gesamtkonferenz installiert. Der erste Arbeitsauftrag für die Teams lautete: „Bitte entwerfen Sie im Jahrgang ein verbindliches Angebot a) von Wahlpflicht-AG´s [heute: Kurse] im Mittagsband und b) für 40minütige kernfachbezogene Förderangebote. Bitte organisieren Sie das Wahlverfahren und die Durchführung der Schülerzuordnung im Jahrgang.“

Parallel zur neuen Rhythmisierung sollten die neuen „Wahlpfplicht-AG´s“ an den fachlichen und überfachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler ansetzen und diese erweitern. Das hierbei entstehende Gesamtangebot im Jahrgang sollte eine sinnvoll begründbare Diversität aufweisen.

Innerhalb der gesetzten Frist von 2 Wochen kreierten die Jahrgangsteams zum Schuljahresbeginn insgesamt rund 50 Angebote, verteilt auf 4 Wochentage, die den genannten Kriterien entsprachen – ein großartiger erster Erfolg in der Teamarbeit!

Die inhaltliche Gestaltung des Mittagsbandes gehört bis heute zu den Standards in den Aufgabenbereichen der Teams, hinzugekommen sind: Übergabe der Arbeitsergebnisse an das nachfolgende Jahrgangsteam zum Schuljahresbeginn, Organisation der Berufs- und Studienorientierung im Jahrgang, Gestaltung der fächerübergreifenden Unterrichtseinheiten im Jahrgang, gegenseitige Beratung in pädagogischen Fragen und vieles mehr.

Nach vier Jahren in funktionierenden Teamstrukturen wissen wir, dass in den Teamsitzungen die pädagogisch-fachlichen Aufgaben von zahlreichen organisatorischen Herausforderungen ergänzt und manchmal auch überlagert werden.

Die Notwendigkeit der regelmäßigen Teamzeiten wird dadurch nicht infrage gestellt, sondern es besteht ein ausgeprägtes Bewusstsein darüber, dass die Jahrgangsteams der richtige Ort sind, um notwendige Aufgaben und Herausforderungen effektiv zu bearbeiten.

② Die Fachkonferenzen
Mit der Installation der Jahrgangsteams setzten wir im Frühjahr und Sommer 2012 einen deutlichen Schwerpunkt in der schulischen Kommunikationsstruktur, den wir über das gesamte Schuljahr hinweg beibehielten.

Gleichzeitig war uns bewusst, dass wir die fachlichen Kommunikationsstrukturen an unserer Schule stärker ausbauen müssen, um den fachlichen Herausforderungen – wir führen zu allen Berliner Schulabschlüssen – gewachsen zu bleiben. Bloß wie genau?

Mit der Vorbereitung des Tages der offenen Tür im Januar 2013 ging uns ein Licht auf: Ganz organisch orientierten wir uns in der Programmgestaltung des Tages an unserem Alleinstellungsmerkmal – den sechs Profilen [damals: Schwerpunktklassen]. Die Profile sollten zukünftig – zusammen mit den Kernfächern Deutsch und Mathematik - auch die Grundstruktur für unsere Fachkonferenzen bilden.

Die insgesamt 8 Fachkonferenzen teilten wir in zwei Bänder auf: Im blauen Band wurden die Fachbereiche „leistungsdifferenzierten Unterrichts“ zusammengefasst (vgl. Sek I-VO § 27), im grünen Band die Fachbereiche, in denen die Bestimmungen zum „leistungsdifferenzierten Unterricht“ nicht angewendet werden, also:

Blaues Band der Fachkonferenzen:

  • Deutsch, Mathematik, Sprache (inkl. Erste Fremdsprache), NaWi (inkl. Chemie)

 Grünes Band der Fachkonferenzen:

  • WAT, Sport, GeWi, Künste

Zu Beginn waren nur die Fachkonferenzen „Sprache“ und „Sport“ mit einer offiziell bestellten Fachleitung besetzt. Die Fachkonferenz Sprache erhielt zusätzlich von Januar 2013 bis Sommer 2014 Unterstützung durch eine Fachcoachin der SenBJW und schuf in dieser Kooperation Standards, die auch auf die übrigen Fachkonferenzen übertragbar waren und sind (z.B. Differenzierung in Unterricht und Klassenarbeiten oder Koordination der Prüfungsvorbereitungen und –korrekturen). Die Fachleitungen WAT und Deutsch befanden sich in der Ausschreibung und sind besetzt seit August 2013 bzw. Februar 2014. Bis dahin wurden – wie auch in den übrigen Fachbereichen – die Vorsitzenden der Fachkonferenzen im Kreise der Fachkräfte bestimmt.

Nachdem die Grundstruktur stand, begann eine Zeit des Probierens und Nachsteuerns im Rahmen schulischer Dienstbesprechungen:

Die Zuordnung jeder Kollegin und jedes Kollegen in jeweils eine blaue und eine grüne Fachkonferenz bewährte sich nicht, weil etliche Kolleginnen und Kollegen sich zwei blauen oder zwei grünen Fachkonferenzen zugehörig fühlten. Die zunächst (im Schuljahr 13/14) zeitgleich stattfindenden blauen bzw. grünen Fachkonferenzen

wurden zu blauen und grünen Konferenzwochen (Schuljahr 14/15). Mit dem Schuljahr 15/16 sind wir dazu übergegangen, innerhalb der Konferenzwochen genau festzulegen, wann welche Konferenz stattfindet (vgl. Schuljahreskalender). Seit Schuljahr 2014/15 schalten wir dem blauen und grünen Band in den beiden ersten Schulwochen ein graues Band vor, in dem alle Einzelfächer zur organisatorischen Schuljahresplanung tagen.

Die Verabredungen zur inhaltlichen Arbeit wurden zunächst in der Steuerungsgruppe getroffen (bis einschließlich Schuljahr 13/14) : Während die Fachkonferenzen Deutsch, Mathematik, Sprache und NaWi mit der Differenzierung nach G- und E-Niveau im „leistungsdifferenzierten Unterricht“ bereits einen festgelegten Arbeitsauftrag bearbeiteten, wurde für alle Fachbereiche folgender Arbeitsauftrag festgelegt: „Bitte stellen Sie einen Stoffverteilungsplan in den einzelnen Fachkonferenzen zusammen. Der Stoffverteilungsplan dient als fachliche Grundlage für die Schuljahresplanung 2014/15. Bitte verwenden Sie hierfür das einheitliche Format, das Ihnen als Datei auf den PCs im Lehrerzimmer zur Verfügung steht.“

Die Stoffverteilungspläne wiederum bildeten die Grundlage für unseren Studientag am Girls´and Boys´day im März 2014 zur Arbeit an der kognitiven Landkarte im Rahmen der „Pädagogischen Werkstatt: Individualisierung/Umgang mit Heterogenität“ (Kooperationsprojekt zwischen der Akademie des Deutschen Schulpreises der Robert-Bosch-Stiftung und der SenBJW). An der „Pädagogischen Werkstatt“ nahmen wir auf Beschluss der Jahrgangsteams seit Dezember 2012 mit fünf Kolleginnen und Kollegen teil.

Im Frühjahr 2016 besetzten wir mit internen Interessensbekundungsverfahren auf der Grundlage detaillierter Aufgabenbeschreibungen die verbleibenden Fachleitungen in den Bereichen GeWi, NaWi und Künste, so dass nunmehr in sieben von acht Fachbereichen vergleichbare (wenn auch nicht gleiche) Bedingungen in der Leitung herrschen. Die Fachbereichsleitung Mathematik bleibt als einzige bislang unbesetzt und befindet sich in der Ausschreibung.

Die nahezu vollständige Besetzung mit Fachleiterinnen und -leitern erlaubt es uns seit dem laufenden Schuljahr 2016/17 zweimal im Halbjahr Fachleitersitzungen einzuberufen, in deren Rahmen organisatorische Standards und inhaltliche Schwerpunkte verabredet werden.

③ Die Erweiterte Schulleitung (ESL)
Die Einrichtung einer Erweiterten Schulleitung ist im Berliner Schulgesetz (§ 74) als Möglichkeit für jede Schule vorgesehen. Gleichzeitig sieht das Schulgesetz für dieses Gremium eine hohe Gestaltungsfreiheit vor, welche die sehr unterschiedliche Ausgestaltung an den Berliner Schulen erklärt.

Zur Erweiterten Schulleitung der Schule am Schloss gehören:

  • der Schulleiter sowie die Funktionsstelleninhaberinnen und –inhaber gemäß § 73 (1) SchulG (an unserer Schule die Mittelstufenleiterin und die Fachleiterinnen und -leiter Deutsch, Fremdsprachen, Sport und WAT);
  • die intern bestellten Fachleiterinnen und -leiter (GeWi, NaWi, Künste);
  • die von den Teams gewählten Teamleiterinnen und -leiter (jährlich bestätigt von der Gesamtkonferenz seit Bestehen der ESL).

An unserer Schule ist die Erweiterte Schulleitung mit dem Schuljahr 2014/15 aus der Steuerungsgruppe hervorgegangen. Die Steuerungsgruppe wurde bereits im Dezember 2009 im Rahmen eines Studientages gegründet und seither durch einen externen Schulberater, später unterstützt durch die Regionale Fortbildung, moderiert.

Ihre Rolle definierte die Steuerungsgruppe am 14.09.2012 folgendermaßen: „Die Steuerungsgruppe hat die Aufgabe, über den Schulalltag hinaus zu denken und den Schulentwicklungsprozess im Kollegium zu kommunizieren. Sie unterscheidet sich daher von der Teamleiterrunde, die die Geschäfte der Jahrgänge mit der Schulleitung bespricht. Dennoch sollen neben der Schulleitung die Jahrgangsleiterinnen und -leiter in der Steuerungsgruppe vertreten sein. An der Schulentwicklung interessierte Kolleginnen und Kollegen sind herzlich eingeladen, mitzumachen.“

Als Gremium der Schulentwicklung tagte die Steuerungsgruppe bis einschließlich Schuljahr 2013/14 zweimonatlich. Aus der Steuerungsgruppe heraus wurden folgende Themen initiiert und gestaltet:

  • Aufbau der Teamstrukturen
  • Organisation und Aufgabenbeschreibung der Fachkonferenzen
  • Binnendifferenzierte Leistungsdifferenzierung
  • Gestaltung des Profiltags
  • Zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit
  • Demokratieerziehung: Vorbereitungen zu Installation des wöchentlichen Klassenrats

Mit Beginn des Schuljahres 2014/15 wurden die Aufgaben der Steuerungsgruppe von der Erweiterten Schulleitung übernommen, die monatlich tagt und von unserer Mittelstufenleiterin moderiert wird. An den Themen, die seither bearbeitet und über Teamsitzungen, Fachkonferenzen und Studientage ins Kollegium getragen wurden, lässt sich die Bedeutung der ESL für unsere Unterrichts- und Schulentwicklung ablesen:

  • Schuljahres-Terminplanung
  • Sprachbildung: Vorbereitung des Studientags
  • Fächerübergreifende Unterrichtseinheiten: Vorbereitung der Studientage
  • Profilunterricht und Profilziele: Vorbereitung der Studientage
  • Öffentlichkeitsarbeit: Neugestaltung der Website
  • Aula- und Klassenzimmertechnik: Wünsche und Notwendigkeiten
  • Schulordnung: Ziele für Schülerinnen und Schüler und Pädagoginnen und Pädagogen
  • Rahmenlehrplan / Schulinternes Curriculum: Vorbereitung der Studientage

 

Die Rhythmisierung

Die Schule am Schloss ist eine teilgebundene Ganztagsschule, d.h. wir stellen für jede Schülerin und jeden Schüler an zwei Wochentagen ein verbindliches Ganztagsangebot zusammen. Das Ganztagsangebot begann im Schuljahr 2010/11 mit Jahrgang 7 und durchzieht seit dem Schuljahr 2013/14 alle Jahrgänge.
Unser Zeitplan für den Tagesablauf sieht aktuell folgendermaßen aus:

Tagesablauf

Was auf den ersten Blick kompliziert wirkt, ist unseren Schülerinnen und Schüler (SuS) und für die Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen fünf Schuljahren in Fleisch und Blut übergegangen.


Bis zum Schuljahr 2011/12
wurde in der Schule am Schloss im klassischen 45-Minuten-Rhythmus unterrichtet. Die Mittagspause umfasste eine Zeitstunde, an den Unterricht schlossen sich Neigungskurse am Nachmittag an.
Problematisch gestaltete sich bis dahin zum einen die Gestaltung der Mittagspause, die von SuS und vom pädagogischen Personal gleichermaßen als zu lang empfunden wurde und inhaltlich nicht ausreichend „mit Leben gefüllt“ war. Zum anderen wurden die Neigungskurse am Nachmittag nicht ausreichend von unseren SuS frequentiert.

 

Das Schuljahr 2012/13

Die Grundstruktur der heutigen Rhythmisierung wurde mit Beginn des Schuljahres 2012/13 gelegt.

Unser Ziel war es, mit einer grundlegend neuen Rhythmisierung mehr Verbindlichkeit für unsere SuS zu erreichen mit einem zusätzlichen und verpflichtenden Unterrichtsangebot im Mittagsband.1

In der Antragsvorlage für die Gesamtkonferenz vom 11.06.2012 und für die Schulkonferenz vom 13.06.2012 liest sich dies wie folgt:

„Auf der Grundlage von § 13 Sek I VO schlagen wir eine Planung im 40-Minuten-Rhythmus vor. Die einzelnen Unterrichtsblöcke sind dadurch in der Regel 80 Minuten lang, bei drei aufeinander folgenden Stunden 120 Minuten. Die eingesparte Zeit steht für die verbindlichen Angebote im Mittagsband sowie für Einzelstunden zur gezielten Förderung in den Kernfächern zur Verfügung. […] Diesen Überlegungen Rechnung tragend, ist das Mittagsband mit versetzter Essenszeit für jeweils zwei Jahrgänge sowie einstündigen Wahlpflicht-AG´s als Fixpunkt des Ganztagsbetriebes geplant. JedeR ISS-SchülerIn hätte demnach zwei sechzigminütige Wahlpflicht-AG´s pro Woche, was drei Unterrichtsstunden entspricht. Die Planung der Angebote in der Wahlpflicht-AG sowie die Zuordnung der SchülerInnen läge in der Verantwortung der Jahrgangsteam. Denkbar sind Inhalte entlang des Fächerkanons (Mathezirkel, Deutsch-LIFT, Naturwissenschaft), aber auch freie Angebote, die auf den Erwerb überfachlicher Kompetenzen abzielen.“

Unsere Rhythmisierung haben wir im Startschuljahr 2012/13 (und im darauffolgenden Schuljahr) im Rahmen unserer Gesamtkonferenzen aufwändig ausgewertet:

Im Mai 2013 fassten wir die Auswertung der Rhythmisierung wie folgt zusammen:

Als wichtigste Ziele verbanden wir mit der Einführung des Mittagsbandes:

  • für die Schülerinnen und Schüler: Eine erhöhte Verbindlichkeit bei der Nutzung der Ganztagsangebote;
  • für uns Pädagoginnen und Pädagogen: Die Einführung fest eingeplanter Zeiten für Absprachen zur pädagogischen Arbeit in den Jahrgängen.

Mit der Einführung unserer neuen Tages- und Wochenstruktur zu Beginn des Schuljahres 12/13 gingen wir schnell wichtige Schritte zur Umsetzung dieser Ziele.

Die erhoffte Entschleunigung durch längere Einzelphasen wollte sich dagegen nicht einstellen, so dass wir in der Zeit des Praktikums (im November 2012) an zwei Stellen nachsteuerten:

  1. Einführung einer kleinen Pause zwischen der zweiten und dritten Unterrichtsstunde
  2. Bündelung der naturwissenschaftlichen Einzelstunden zu Doppelstunden, wo der bestehende Stundenplan dies zuließ.

Wir stellen außerdem fest, dass mit zunehmender Konsolidierung des neuen Rhythmus´ das Empfinden von Hektik abnahm.

Für das Schuljahr 2013/14 wird es nötig sein, das Augenmerk nochmals gezielt auf die Förderung der Schülerinnen und Schüler in den Kernfächern zu richten: „Der Ganztagsbetrieb [...] bildet eine pädagogische Einheit und umfasst neben dem Unterricht Angebote der individuellen Förderung. Die individuelle Förderung im Ganztagsbetrieb umfasst insbesondere Schülerarbeitsstunden, Förderunterricht gemäß § 10 Absatz 4, Maßnahmen der Berufs-orientierung sowie Arbeitsgemeinschaften.“ (Sek I VO, §14). Hilfreich können hierfür die Vorüberlegungen zum Sprachbildungskonzept […] sein.2

 

Das Schuljahr 2013/14

Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 steuerten wir an folgenden Stellen nach:

  1. Einführung zusätzlicher kleiner Pausen (zwischen der 4. Und 5. Unterrichtsstunde)
  2. Einstellung zusätzlicher Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter für die Betreuung unversorgter Schülerinnen und Schüler im Mittagsband sowie für die Caféteria-Aufsicht; dadurch mussten Lerngruppen beim Ausfall von Angeboten nicht mehr auf die übrigen Angebote aufgeteilt werden.
  3. Honorarverträge mit weiteren externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Senkung der Schülerfrequenzen in den Angeboten.3

Das Mittagsband als Dreh- und Angelpunkt des Ganztagbetriebs wurde durch die gezielte Verstärkung der Schulsozialarbeit in diesem Schuljahr stark entlastet. Die Verstärkung der Schulsozialarbeit war möglich durch Mittel aus unserem Ganztagesbudget. Der bisherigen Unruhe im Mittagsband konnte dadurch gezielt entgegengewirkt werden.

 

Das Schuljahr 2014/15

Einen weiteren entscheidenden Schritt in diese Richtung taten wir im darauffolgenden Schuljahr 2014/15:
Ein Teil der Jahrgangsteams plante, den Klassenrat wöchentlich ins Mittagsband zu nehmen, so dass statt zweien nur noch ein wöchentliches Wahlpflicht-AG-Angebot im Jahrgang geplant werden musste.4

 

Entwicklungen seit dem Schuljahr 2015/16

Seit dem Schuljahr 2015/16 sprechen wir von „Kursen“ statt von „Wahlpflicht-AGs“, weil es immer wieder zu Verwechslungen mit dem regulären Wahlpflicht-Angebot kam. Im gleichen Schuljahr führten wir den wöchentlich verbindlichen Klassenrat5 ein, so dass jede Schülerin und jeder Schüler heute einen Mittagsband-Kurs und eine Klassenratssitzung pro Woche besucht.

Die inhaltlichen Vorgaben zu den Kursen haben wir unverändert beibehalten, ebenso die Organisation der Kurse in den Jahrgangsteams.

Auch mit zeitlichen Veränderungen im Tagesablauf waren wir seit Einführung unserer Rhythmisierung vor fünf Jahren sehr sparsam und vorsichtig: Im Wesentlichen beschränkten wir uns auf die Einfügung von 5-Minuten-Pausen zwischen den Unterrichtsstunden am Vormittag zur Erhaltung der vollen Unterrichtszeit beim Wechsel der Stunden.

Die Installation unserer zweiten Schülerarbeitsstunde im Schuljahr 2015/16 brachte uns im darauffolgenden Schuljahr 2016/17 nochmals planerisch an unsere Grenzen: Bei einigen Kolleginnen und Kollegen kam es zu Überschneidungen zwischen Teamzeit und Nachmittagsunterricht, für die wir Einzellösungen (späterer Kursbeginn u.ä.) finden mussten. Eine Delegation der Erweiterten Schulleitung beschäftigte sich nochmals mit der Rhythmisierung, ging am 07. Oktober 2016 in Klausur und stellte Überlegungen zu möglichen Verbesserungen in der Rhythmisierung an.

Das Ergebnis: Unsere Rhythmisierung überzeugt uns nach wie vor. Die Alternativen bringen mehr Nachteile mit sich als Vorteile.

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Willkommensklasse

Die erste Willkommensklasse an unserer Schule wurde zu Beginn des Schuljahres 2013/14 mit 12 Schülerinnen und Schülern (SuS) eingerichtet.

Aufgrund der steigenden Zahl von SuS ohne Deutschkenntnisse wurde im Oktober 2015 eine zweite Klasse eröffnet, die Zahl der SuS stieg in beiden Willkommensklassen auf insgesamt 28. Sie kamen aus Syrien, Afghanistan, Jemen, Irak, Korea, Peru, Guinea, Spanien, Serbien, Albanien, Rumänien, Republik Moldawien und Litauen.

Am Ende des Schuljahres 2015/16 wurden aus den beiden Willkommensklassen elf SuS für den Übergang in eine Regelklasse vorgeschlagen, gegenwärtig besuchen sie in unserer Schule eine 7. Klasse. Aus zwei Willkommensklassen wurde wieder eine.

Diese wird seit September 2016 von SuS aus Syrien, Jemen und Afghanistan besucht.

Aufnahme – Unterricht - Übergang
Die Aufnahme der SuS erfolgt nach einem Aufnahmegespräch. Während des Gesprächs wird auch das Sprachniveau der SuS getestet.

Die SuS werden in den Fächern Deutsch, Mathematik, Gesellschaftswissenschaften, Englisch, Sport, Musik und Kunst unterrichtet. Als Methode wird in allen Fächern die Binnendifferenzierung verwendet, im Deutsch- und Mathematikunterricht werden die SuS zeitweise in kleinere Gruppen aufgeteilt. Der Unterricht ist im Allgemeinen von einer starken Flexibilität geprägt, welche durch die Heterogenität der Klasse gefordert wird.

Überprüfungen der Lernfortschritte werden in regelmäßigen Zeitabständen durchgeführt.

Unsere Willkommensschülerinnen und -schüler erleben aber auch immer wieder Entspannungsmomente, indem sie in kleinen Gruppen von Fachkräften im Klavierspiel und Trommeln unterrichtet werden.

Außerdem haben die SuS die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten im Rahmen von verschiedenen Projekten zu entfalten, zum Beispiel in Kunstprojekten (z. B. Kleine Künstler - große Bilder), welche in der Schule oder in außerschulischen Kulturinstitutionen durchgeführt werden.

Der Übergang in die Regelklasse erfolgt nach ca. 10-12 Monaten.


Ziel der Arbeit in der Willkommensklasse
Die SuS sollen schnellstmöglich die deutsche Sprache erwerben, um ihnen einen zügigen Übergang in eine der Regelklassen und damit auch die Inklusion in unsere Schule zu ermöglichen.

Eine dreifache Vernetzung hilft uns, diese Inklusion der SuS in unsere Schule erreichen zu können.

A. Die innerschulische Vernetzung
a. Die Klassenlehrerin der Willkommensklasse ist einerseits Mitglied des Jahrgangsteams 7, sie nimmt an den wöchentlichen Teamsitzungen teil. Andererseits ist sie Mitglied einer oder mehrerer Fachkonferenzen. Dadurch entsteht ein regelmäßiger Kontakt mit den Klassen- und Fachlehrerinnen und -lehrern des 7. Jahrganges, mit der Sonderpädagogin und mit den Sozialarbeiterinnen und -arbeitern unserer Schule.

b. Fortgeschrittene SuS dürfen 1x bis 2x pro Woche in einer 7. Klasse hospitieren. Damit wird ihnen die Möglichkeit eröffnet, das – für sie - neue Schulsystem mit seinen verschiedenen Facetten kennenzulernen und sich gleichzeitig sprachlich zu verbessern.

c. Ehemalige SuS der Willkommensklasse, welche eine Regelklasse unserer Schule besuchen, bekommen Förderunterricht im Fach Deutsch, wenn dies nötig ist (nach Absprache zwischen Klassenlehrerinnen und -lehrern, Fachlehrerinnen und -lehrern, Lehrerin der Willkommensklasse).

d. Kooperation mit der Fachleitung WAT / Duales Lernen: Dadurch werden Lösungen für die spätere Schulung und Weiterbildung unserer SuS gesucht und gefunden.

 

B. Die Vernetzung mit den Lehrkräften anderer Willkommensklassen innerhalb der Berliner Schullandschaft
a. Im Bezirk: die Regionalkonferenzen bilden ein regelmäßiges Arbeits- und Austauschforum für die Lehrkräfte der Willkommensklassen in Charlottenburg-Wilmersdorf.

b. In Berlin: die Teilnahme an Fortbildungen gibt den Lehrkräften der Willkommensklassen die Gelegenheit, neue Methoden für den Unterricht in den verschiedenen Fächern, vor allem im Fach Deutsch, kennenzulernen und eröffnet ihnen neue Wege im pädagogischen Bereich. Gleichzeitig wird ihnen dadurch auch ein reger Austausch mit anderen Lehrkräften der Willkommensklassen auf Stadtebene ermöglicht.

 

C. Die außerschulische Vernetzung
Der wertvollste Bestandteil dieser Art von Vernetzung ist die von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geleistete Tätigkeit. Sie wird auf mehreren Ebenen durchgeführt:

a. Feststehende Gruppen von SuS werden regelmäßig von Mitgliedern des Vereins KiezKultur Charlottenburg e.V betreut.

b. Einzelbetreuung während und nach dem Unterricht.

c. Unterstützung während des Unterrichtes in der ganzen Klasse.

d. Übersetzungshilfen durch Arabisch sprechende SuS aus dem 10. Jg. und/oder Eltern.

 

Regelmäßige Kontakte mit den Eltern finden an Elternsprechtagen, Elternabenden und in Einzelgesprächen statt. Diese werden von Dolmetscherinnen und Dolmetschern unterstützt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit geworden.

Die Kooperation zwischen Schule, Eltern und Ehrenamtlichen bildet die beste Grundlage für eine komplexe, zukunftsorientierte Eingliederung der SuS in unsere Gesellschaft.

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Archiv 2015/16

Aktionen und Veranstaltungen im Schuljahr 2015/2016

Abschlussbilanz Jahrgang 10

Geschafft! Die Bilanz unserer Zehntklässler kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen:
45 % erzielten den MSA mit Übergangsberechtigung in die gymnasiale Oberstufe, von ihnen werden 85% - genau 28 Schülerinnen und Schüler – die gemeinsame Oberstufe von Paula-Fürst-Schule und Schule am Schloss in der Nehringstraße besuchen.
Weitere 11 % erzielten den MSA ohne Übergangsberechtigung in die Oberstufe.

25 % unserer Schülerinnen und Schüler konnten die Schulzeit mit der erweiterten Berufsbildungsreife nach Jahrgang 10 abschließen.
19 % erzielten die Berufsbildungsreife, einen berufsorientierenden Schulabschluss oder verließen uns ohne Schulabschluss.
Für alle Schülerinnen und Schüler haben wir gemeinsam einen Anschluss nach dem Abschluss gefunden: Sei dies die Oberstufe, ein Bildungsgang am OSZ oder die Berufsausbildung im dualen System, die sich noch viel größerer Beliebtheit erfreuen sollte.
Allen Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen gratulieren wir sehr herzlich zu den erzielten schulischen Erfolgen!
Mit unserer Verabschiedung des zehnten Jahrgangs klingt das Schuljahr 2015/16 aus. Hier einige Impressionen unserer Feier am vorletzten Schultag.


Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang
Abschluss 10 Jahrgang

 

Sommerfest 2016

Der Einladung zu unserem Sommerfest folgten auch in diesem Jahr wieder viele Besucher.
Dank des Einsatzes der Mitwirkenden aus unserer Schule, aber auch vieler Externer, wurde es ein großer Erfolg.

 Plakat Sommerfest

 Sommerfest
Zu Beginn des Festes ein paar einführende Worte von Frau Babbe (Regionale Schulaufsicht) und Herrn Pfaff (Schulleiter)

 Sommerfest

Sommerfest 2016
Der Trommelkurs von Hr. Da Costa brachte uns in den richtigen Rhythmus

Sommerfest
Mit einem „gesunden“ Rap brachte Herr Denkhaus (Schulsozialarbeit) die Schüler*innen dazu, mal beim Smoothie-Stand vorbei zu schauen

Sommerfest

Sommerfest
…die schmeckten auch unseren Kolleg*innen

Sommerfest

Sommerfest

Sommerfest

Sommerfest

Sommerfest
Unsere Band, die „Schloss-Rocker“, sorgte für Stimmung, so dass die ganze Schule mitrockte

Sommerfest
Sarah und Tina brachten mit Ihren Stimmen alle Zuhörer*innen zum Staunen

Sommerfest 2016 16

Sommerfest

Sommerfest

Sommerfest
Lecker!

Sommerfest
Enthüllung der Bücherskulptur durch tanzende Säcke

Sommerfest
Unsere freundliche Kuchenverkäuferin im Gespräch mit Frau Bienzeisler (Oberstufe)

 Sommerfest
Unser GeWi-Profil (Jahrgang 8) gestaltete eine Ausstellung zusammen mit unseren Nachbarn vom Museum Villa Oppenheim

Sommerfest

Sommerfest

Sommerfest
Auch kleinere Gäste fühlen sich in unserer Schule wohl

Sommerfest

Sommerfest
Zum Abschluss unseres Festes lernten wir orientalische Kreistänze

Schlossprojekt 2016

Seit April gehen einige Schülerinnen und Schüler der 9c regelmäßig ins Schloss Charlottenburg statt in den Schulunterricht. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf machen es möglich. Unter dem Motto „reclaim the Kiez!“ erforschen sie die Umgebung der Schule und die Bedeutung, die das Schloss für die Geschichte von Charlottenburg hat. Außerdem lernen sie, diese Geschichte in einer Weise zu erzählen, dass sie später 10- bis 12jährige Kinder dafür begeistern können.

Fauzia, Neele, Natalia, Amani, Tom und Tarek beschäftigen sich vor allem mit der Zeit, in der Friedrich II, genannt „der Große“ den Neuen Flügel des Schlosses bauen ließ. Sie lernen auch, wie sie diese Geschichte jüngeren Kindern in einer Führung vermitteln können. Denn im Juni und Juli wollen die 5. Klassen der umliegenden Grundschulen zu Besuch kommen. Dann erzählen sie ihnen über das Fürstenhaus der Hohenzollern, die Mode und die Architektur des Rokoko und das Leben dieses preußischen Königs.

Nach der Besichtigung des Schlosses kommen die Grundschüler in den Kunstraum der Schule am Schloss und gestalten jeder für sich ein Andenken: eine Medaille im Rokoko-Stil, mit großen Schwüngen und reich vergoldet!

Schlossprojekt

Für die Öffentlichkeitsarbeit in unserem Schloss-Projekt sorgen die „Blogger“. Das sind Betül, John und Justin, die das Projekt begleiten und dokumentieren.

Das Projekt ist für alle Beteiligten eine einzigartige Erfahrung, Geschichtsunterricht anders zu erleben.
Berichte der Schlossguides:

Wie zum Beispiel die Schülerinnen und Schüler der Schinkel-Schule uns erlebt haben, darüber berichtet ihre Lehrerin hier:
Schlossprojekt der Klasse 5b Schinkel-Grundschule

     

Fahrt der Klassenstufe 10 nach Hastings

Für die Schüler*innen des 10.Jahrgangs endet ihre Schulzeit an der Schule am Schloss am 20.Juli 2016. Ein unvergesslicher Höhepunkt bleibt ohne Frage die traditionelle Fahrt der 10.Klassen nach Großbritannien.

In den frühen Morgenstunden des 6. März begann für 44 Schüler*innen und 4 Lehrer*innen die Reise nach Hastings, einer kleinen Stadt an der Südküste Englands. Die Fahrt mit dem Bus ging durch Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich. Schließlich war am Nachmittag der Fährhafen von Calais erreicht. Nach der Passkontrolle begann das erste Abenteuer - die Fährüberfahrt nach Dover in England. Alle Schüler erkundeten das große Fährschiff und zum Glück wurde niemand seekrank.

In Dover angekommen, ging es für eine Stunde entlang der Küste. Viel Grün war zu sehen und Schafe, Schafe, Schafe …

Dann endlich war das Ziel erreicht. Wir waren in Hastings und wurden im „White Rock Mansion“ herzlich willkommen geheißen. Der Manager Tony freute sich, auch in diesem Jahr wieder Schüler*innen der Schule am Schloss begrüßen zu können.

Hastings 2016 WhiteRockMansion

Hastings, White Rock Mansion

Am ersten Tag unseres Aufenthalts erfuhren die Schüler*innen im „Hastings Castle“ eine Menge über die Geschichte der Stadt. Im Jahr 1066 fand ganz in der Nähe eine Schlacht statt, die für den Verlauf der englischen Geschichte von großer Bedeutung war. Die Schlacht bei Hastings war der erste militärische Erfolg der französischen Normannen bei der Eroberung Englands.

Hastings 2016 Castle

Hastings, Castle

In den folgenden Tagen unseres Aufenthalts sammelten die Schüler*innen viele Eindrücke. Ob es der Besuch der kleinen mittelalterlichen Stadt Rye, die Besichtigungen der gewaltigen Kathedrale in Canterbury und des eindrucksvollen „Tower of London“ waren oder einfach das „Shopping-Erlebnis London“ – immer gab es wieder etwas Neues zu erleben und zu entdecken.

Hastings 2016 Canterbury
Canterbury

Ein besonderes Erlebnis war auf jeden Fall die Fahrt mit dem „London Eye“. Bei schönem Wetter hatten wir eine atemberaubende Aussicht über die riesige Stadt London.

Viel zu schnell verging die Zeit. Der letzte Tag war gekommen. In den „Smugglers‘ Caves“, den Schmuggler-Höhlen, wandelten wir auf den Spuren der englischen Schmuggler und hörten viele Geschichten darüber, was sich hier einmal zugetragen hat.

Manager Tony ließ es sich nicht nehmen, uns am Abend am Bus zu verabschieden. Manche Abschiedsträne glitzerte in den Augen und alle waren sich einig:

Es war eine tolle Zeit! Wir sprachen alle Englisch und jeder hat uns verstanden. Wir trafen viele freundliche Menschen und hatten immer das Gefühl, willkommen zu sein.

Hastings 2016 Buckingham 2

Hastings 2016 Buckingham 3

Hastings 2016 Buckingham4

 Abiturienten 2016

Abiturienten 2016
Wir gratulieren unseren ersten Abiturienten in Kooperation mit der gymnasialen Oberstufe der Paula-Fürst-Schule!
(hier zusammen mit ihrer ehemaligen Lehrerin Frau Witting und ihrer Oberstufenleiterin Frau Bienzeisler; zwei der erfolgreichen Abiturienten berichten über ihre Zukunftspläne unter Ehemalige Schülerinnen und Schüler

Vom Buch zur Skulptur 4 

Am 29.06.16 standen wir vor besonderen Schwierigkeiten. Wir ahnten, dass wir unser Projekt zum Sommerfest wahrscheinlich nicht würden beenden können. Frust und Unruhe brachen aus. Zu allem Überfluss waren auch noch die Schüler erkrankt, die für die Dokumentation verantwortlich waren. Oh je…

Dann lautete das Motto: Augen zu und durch

Wir mobilisierten alle zeitlichen und personellen Ressourcen, um uns mit voller Kraft an die Fertigstellung zu machen. Parallel zum Unterricht und zu den Musikproben für das Sommerfest, bohrten, hämmerten, lackierten und sägten wir.

Unser Arbeitsergebnis präsentieren wir am Montag, den 11.07.2016 auf unserem Sommerfest.

Schaut es euch gerne an.

Bücherprojekt

Bücherprojekt

Bücherprojekt

Bücherprojekt

 

Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus

Gegen Rassismus 

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Art.3 GG

Auf der Basis der allgemeinen Menschenrechte befassen wir uns mit den Grundrechten (siehe oben ein Auszug aus dem Grundgesetz) und überlegen, wie wir diese an unserer Schule zum Thema machen können. In einer Arbeitsgruppe ist unsere zweite Resolution zum Thema: „Umgang mit Rassismus“ entstanden.

Wie ist diese Idee entstanden? Woran genau hat die AG gearbeitet? Was ist unseren Schüler_innen wichtig? Wie gehen wir an unserer Schule mit Rassismus um? Und wie sieht die Resolution nun aus? Die aktiven Schüler_innen berichten:

Warum wir das Thema Rassismus gewählt haben:

Wir wollten etwas gegen Rassismus machen. Es fing damit an, dass es vor zwei Jahren einen traurigen Vorfall an unserer Schule gab, wo es Streit wegen der Religion gab (zwischen uns und einer anderen Schule).

Dann wollte die GSV etwas dagegen tun und hat die erste Resolution geschrieben. Die erste Resolution hatte den schulischen Umgang mit anderen Religionen zum Thema.

Warum ich hier mitmachen wollte:

„Weil wir für andere Leute und unsere Mitschüler da sein wollen (Schüler anderer Herkunft). Und damit es keinen Rassismus an unserer Schule gibt.“ (Sina, Marko)

„Ich wollte mitmachen, weil ich einfach helfen will.“ (Doga)

Was bedeutet „Resolution“ eigentlich?

Eine Resolution ist eine „schriftliche, auf einem entsprechenden Beschluss beruhende Erklärung einer politischen Versammlung, in der bestimmte Forderungen erhoben und begründet werden." (Quelle: Duden)

Entstehung und Gestaltung

Erst war das Thema „Rassismus“ in der GSV. Daraus ist eine Arbeitsgruppe entstanden. Im Herbst dieses Schuljahres 2015/16 haben wir uns (Doga Erol 7a, Marko Tesic 7c, Sina Wagner 7c und Fr. Rolfes von der Schulsozialarbeit) getroffen. Hier ist der Entwurf entstanden.

Unser Entwurf ging in alle Klassen (alle Schüler der Schule haben den Entwurf besprochen) und wurde mit allen Klassensprechern bei der letzten GSV vom 3.06.16 unterschrieben (ein Vertreter pro Klasse).

Die Gestaltung der Tafel ist so entstanden, dass wir die Idee hatten, die Herkunftsländer der Schüler als Flaggen darzustellen. Dafür hat die Klasse 8d die Flaggen gebastelt und wir von der AG haben sie aufgeklebt und eingerahmt.

Sie wird jetzt im Flur der zweiten Etage hängen, damit es alle lesen können und es wird auf unsere Schulhomepage gestellt. Uns ist es wichtig, dass die Resolution eingehalten wird.

GegenRassismus 02

GegenRassismus 03

Auf den Fotos sieht man, wie unsere Klassensprecher_innen die Resolution stellvertretend für alle Schüler_innen unterzeichnen.

Das ist unsere fertige Resolution:

Umgang mit Rassismus an unserer Schule

Niemand darf wegen seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft benachteiligt werden.

(Art. 3 GG)

An unserer Schule bedeutet dies:

Wir behandeln Menschen jeder Herkunft so, wie wir selbst behandelt werden wollen.

 Dafür kann ich tun:

Wenn ich beobachte, dass Menschen anderer Herkunft ohne Respekt behandelt werden, wende ich mich an die Erwachsenen der Schulgemeinschaft.

Ich wende mich Menschen zu, wenn diese rassistisch beleidigt werden und zeige meine Solidarität.

Ich äußere mich selbst nicht rassistisch gegenüber Menschen anderer Herkunft.

Vom Buch zur Skulptur 3

Unser 2. Projekttag hat gezeigt, dass wir mehr Arbeitsplätze zum Bohren benötigen, um alle Bücher in der vorhandenen Zeit bohren zu können.

Unser 3. Projekttag kann nun tatsächlich in den Räumen der Holzwerkstatt stattfinden. Jetzt haben wir zwei Bohrplätze. Dadurch kommen wir schneller voran.

Bücherprojekt

Die Gruppe, die für die stehende Skulptur zuständig ist, bekommt die Rückmeldung von der Künstlerin Dany Kraus, dass die geplante Konstruktion nicht mit den vorhandenen Mitteln in der Kürze der Zeit fertigzustellen sein wird.

Nun werden neue Überlegungen angestellt und neue Skizzen angefertigt.

Bücherprojekt

Die vorhandenen Seiltrommeln aus Hartpappe werden in die neue Konstruktion mit eingeplant. Einige Schülerinnen beginnen sofort damit sie für die Skulptur vorzubereiten und bekleben sie mit unterschiedlichsten Buchseiten.

Bücherprojekt

 Parallel werden die gebohrten Bücher auf die Eisenstangen gefädelt, gefädelt, gefädelt…

 Bücherprojekt

Am 29.06.16 findet der nächste Projekttag statt, von dem die 9d an dieser Stelle berichten wird.

Vom Buch zur Skulptur 2

Am ersten Projekttag haben wir alle Bücher sorgfältig beschriftet in Kisten verstaut, um sie nun wieder hervorzuholen.

Bücherprojekt

Wir finden uns in unseren Gruppen zusammen und haben die Aufgabe, unsere Bücher in der richtigen Reihenfolge zu sortieren. Puh….zum Glück sind noch alle Bücher da.

Bücherprojekt

Als nächsten Arbeitsschritt fertigen wir Schablonen an, um die Bohrlöcher auf die Bücher zu zeichnen. Nun ist es ganz wichtig, die Schablonen exakt auf die Bücher zu legen, damit die Bohrlöcher auch wirklich an der richtigen Stelle landen.
Nun beginnt die Arbeit an der Bohrmaschine. Die Bücher werden an den gekennzeichneten Stellen durchbohrt. Das ist schon ein komisches Gefühl, wenn man Bücher durchbohrt.

Bücherprojekt

Um die Bücherkonstruktion der Banksitzflächen zu stabilisieren, sägen wir nun als nächstes Zwischenwände zu. Diese werden in regelmäßigen Abständen zwischen die Bücher platziert.

Bücherprojekt

Fazit des zweiten Projekttages:
Alle Teile der Bücherbank sind sortiert, alle Schablonen sind auf die Bücher übertragen und eine Gruppe hat die Bücher für ein Bein der Bank durchbohrt.

Zum nächsten Projekttag müssen wir unbedingt mehr Bohrplätze haben, damit wir schneller arbeiten können. Wir versuchen den nächsten Profiltag in einen der Werkstatträume zu verlegen.

Am 22.06.16 findet der nächste Profiltag statt, von dem die 9d dann an dieser Stelle berichten wird.

Bücherprojekt

Wir trauern gemeinsam mit unserer Partnerschule

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern,

seit 19. Juli besteht die vom Auswärtigen Amt bestätigte Gewissheit, dass zwei Schülerinnen und eine Kollegin der Paula-Fürst-Schule zu den 84 Todesopfern des Anschlags von Nizza zählen. Die Paula-Fürst-Schule ist unsere Partnerschule in der gymnasialen Oberstufe.

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen, Freundinnen und Freunden der Verstorbenen.
Wir sind in Gedanken bei unserer Partnerschule, den Schülerinnen und Schülern und den Kolleginnen und Kollegen.


Thorsten Pfaff
Schulleiter

Vom Buch zur Skulptur 1

Die Klasse 9d, unter der Klassenleitung von Frau Hildebrand und Frau Malmwieck, hat bis zum Sommerfest am 11.07.2016 viel vor. Bis dahin wir die Klasse zusammen mit der Künstlerin Dany Kraus an jedem Profiltag in den Räumen des Underground kunstvolle Skulpturen aus Büchern entstehen lassen.

Am 08.06.2016 startet das Projekt. Die gesammelten Bücher wurden erstmal begutachtet.

Am Anfang war....

 Bücherprojekt

 ... es ein großer bunt gemischter Bücherberg, der bis zum Sommerfest 2016 eine selbst konstruierte Bücherskulptur darstellen soll.

Dann wurde viel ausprobiert, was man aus diesen Büchern alles konstruieren kann. Die Klasse 9d entschied sich zum Bau einer Sitzbank und einer Skulptur in Form eines Bogens. Die Bücher wurden nach Größe und Beschaffenheit sortiert.

Bücherprojekt

Hoffnungsvoll und ideenreich leitet die Künstlerin Dany Kraus den Beginn der Konstruktion.

Die Schülerinnen und Schüler ordneten sich einem bestimmten Bauteil zu, für das sie bis zur Fertigstellung die Verantwortung zu tragen haben.

Die verantwortliche Gruppe für die stehende Skulptur machte sich die Entscheidung für den Bücherbogen nicht leicht.

Bücherprojekt

Nach der Entscheidung, einen Bücherbogen zu konstruieren, stellt sich noch die Frage, wie die Bücher angeordnet sein sollen.

Dany Kraus gibt der Klasse immer wieder Impulse, um erste Entwürfe zu überarbeiten. Am Ende entscheidet sich die verantwortliche Schülergruppe, die Sitzfläche der Bücherbank nach Farbverläufen zu sortieren.

Bücherprojekt

Am 15.06.2016 findet der nächste Profiltag statt, von dem die 9d dann an dieser Stelle berichten wird.


 

Bundesjugendspiele 2016

Die Bundesjugendspiele – nur eine Pflichtaufgabe?

„Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat beschlossen, die jährliche Durchführung der Bundesjugendspiele (BJS) durch jede allgemeinbildende Schule und die Teilnahme daran für die Schülerinnen und Schüler bis zur Jahrgangsstufe 10 für verbindlich zu erklären (Beschluss der KMK in der Fassung vom 12.9.2013).“ (1)

Insofern ist die Durchführung der BJS auch für unsere Schule eine Pflichtaufgabe.

„Die Bundesjugendspiele sprechen durch ihren pädagogischen Ansatz, ihre breitensportlich orientierte Ausprägung und ihr differenziertes inhaltliches Angebot in den Bereichen „Wettkampf“, „Wettbewerb“ und „Mehrkampf“ alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem individuellen Leistungsvermögen an.“ (2)

Die Schule am Schloss führt die BJS seit vielen Jahren als Leichtathletik-Dreikampf mit den Disziplinen Springen, Werfen und Laufen (Schwimmen und Turnen wären auch möglich) durch.

Auch in diesem Jahr nahmen viele Mädchen und Jungen mit großem Eifer und Freude an den BJS teil.

Insgesamt erhielten 238 Schüler eine Urkunde (27 Ehrenurkunden, 93 Siegerurkunden und 118 Teilnehmerurkunden).

Die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler beim Springen müssen besonders gewürdigt werden, weil unsere hauseigenen Sportanlagen eine systematische Vorbereitung hier nur bedingt zulassen.

Sportfeststimmung kam direkt im Anschluss an die BJS bei den Pendelstaffeln der Jahrgänge 7 und 8 auf: Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gaben ihr Bestes und kämpften mit viel Biss um die Platzierungen. Am Ende wurden die Sieger mit Urkunden und Süßigkeiten belohnt.

Die Fachkonferenz Sport denkt darüber nach, auch für die Jahrgänge 9 und 10 wieder einen Staffelwettbewerb anzubieten.

Insgesamt gesehen gingen viele Schülerinnen und Schüler mit guten Gefühlen hinsichtlich ihres Engagements und der Freude an gemeinsamen Wettkämpfen nach Hause.

Da der „Wettergott“ in diesem Jahr auch mitspielte, kann abschließend gesagt werden: „Die BJS sind nicht nur eine Pflichtaufgabe“.

(1) und (2) siehe http://www.berlin-sport.de/schulsport/bundesjugendspiele.html

Eindrücke von den Bundesjugendspielen 2016:

          

Gender Day 2016 

Gendertag der Schule am Schloss geht in die vierte Runde Drei Jahre nach dem ersten Gendertag an der Schule am Schloss fand am Freitag 29.04.2016 zum vierten Mal in Folge ein Projekttag zum Thema Gender und Girls‘ und Boys‘ Day statt.

In geschlechtergetrennten Gruppen tauschten sich die Jungen und Mädchen des 8. Jahrgangs heute über ihre Erfahrungen aus, die sie in ihren Praxisstellen gemacht haben.

Der geschlechterbewusste Projekttag stand ganz im Zeichen von Gender sowie der Auseinandersetzung mit männlichen und weiblichen Geschlechterrollen und -verhältnissen (also auch Geschlechterunterschiede) in Verbindung mit der individuellen Berufs-, Lebens- und Zukunftsplanung der Schüler_innen.

Der Praxis-Parcours. Mal in eine andere (Geschlechter-) Rolle schlüpfen:
Im praktischen Teil des Projekttages absolvierten die Jungen einen Haushalts-Parcours und die Mädchen probierten sich aus im handwerklich-technischen Bereich. Die Betreuung der Angebote erfolgte wie immer durch die Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schulsozialarbeit.

Dieses Jahr freuten wir uns besonders über die Unterstützung von „Ariadne an der Spree“, die unseren Parcours mit ihrer Kampagne „Gleichstellung weiter denken. Ein Leitbild für das Land Berlin“ erweitert haben. Ihre Stationen ergänzten in sinnvoller Weise unsere hauseigenen Angebote. Vielen Dank dafür!

Der folgende Link führt zu einem Bericht über die Ausgestaltung des Gendertags 2015 und gibt, neben den Fotos von diesem Jahr (siehe unten), einen guten Überblick: http://www.boysday-berlin.de/download/2013/_2013-Gender-Tag-in-der-Schule-am-Schloss.pdf

Eindrücke vom Gendertag 2016:

          

Spanienfahrt der 7., 8. und 9. Klassen nach Málaga

Schon zum zweiten Mal fuhren die Spanischkurse des siebten, achten und neunten Jahrgangs der Schule am Schloss vom 04.04.-08.04.2016 nach Spanien. Nachdem im Jahr 2014 knapp 15 Schülerinnen und Schüler der Schule am Schloss einen Aufenthalt in Barcelona genießen konnten, ging es in diesem Jahr nach Málaga in Andalusien. Montags um 7 Uhr 10 begann für 20 SchülerInnen und drei BetreuerInnen das Abenteuer Spanien.

Nach der glücklichen Ankunft in der Jugendherberge, wo die gesamte Gruppe in einem der Flügel des Gebäudes untergebracht wurde, gingen die SchülerInnen daran, die Stadt zu erkunden. Málaga zeichnet sich durch eine bewegte und besonders diverse Geschichte aus: Hier lebten ab 711 n. Chr. unter der maurischen Herrschaft die verschiedenen Volksgruppen in Koexistenz und gegenseitigem Respekt, bis Málaga ab 1487 wieder von den Spaniern verwaltet wurde. Das römische, maurische und kastilische Erbe findet sich an allen Orten der sechstgrößten Stadt Spaniens. Die Schülergruppe lernte am ersten Abend eine besondere spanische Form des Essens kennen: die Tapas. Gestärkt ging es zurück zur Herberge, wo die erste Nacht halb aufgeregt, halb erschöpft verbracht wurde.

Am folgenden Tag fuhren wir nach Granada, jahrhundertelang der Hauptsitz der andalusischen Sultane. Die SchülerInnen begaben sich, nach einem typischen Imbiss und ausgestattet mit einigen Aufträgen zum Anwenden der spanischen Sprache, auf eigene Erkundungstouren durch das Gassengewirr der bezaubernden Stadt. Begleitet von den Granada-erfahrenen Betreuern bestiegen sie vor dem Abendbrot das der Alhambra gegenüberliegende Viertel „Albaicín“, um vom Mirador San Nicolás das Abendlicht auf der Alhambra zu bewundern, die meistbesuchte Touristenattraktion Spaniens. Spanienfahrt 2016

Der dritte Tag wurde von den SchülerInnen dazu genutzt, mithilfe einer Stadtrallye die bisherigen Eindrücke von Málaga und ihre eigenen Spanischkenntnisse zu vertiefen und unsere Gastgeberstadt noch besser kennen zu lernen. Ausgestattet mit landestypischen Produkten wie Brot, Käse, Schinken, Oliven und Obst machten wir uns im Anschluss daran, den etwas außerhalb des Zentrums gelegenen Strand Pedregalejo zu besuchen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und ganz mutige SchülerInnen wagten sich sogar in das etwa 15°C kalte Wasser. Alle TeilnehmerInnen genossen diese wunderbaren Stunden im Sand und am Meer, sie spielten Volleyball, sonnten sich und ließen ihre Blicke immer wieder über das herrliche Mittelmeer-Panorama schweifen. Das gemeinsame Essen in einer der Buchten bleibt aufgrund der beeindruckenden Aussicht und dem großen Spaß für alle Beteiligten wohl unvergessen.

Spanienfahrt 2016

Unseren letzten Tag in Málaga nutzten wir zu einem gemeinsamen Spaziergang zum berühmten Fußballstadion „La Rosaleda“ (das leider für uns geschlossen blieb) und einer weiteren kulinarischen Besonderheit Spaniens: den Churros. Nach einem individuell verbrachten Nachmittag, den die BetreuerInnen dazu verwendeten, die maurische Burg „Gibralfaro“ zu besteigen und sich ein letztes Mal am weiten Ausblick zu erfreuen, aß die ganze Gruppe – wie jeden Abend – gemeinsam etwas wiederum sehr landestypisches: die Paella. Diese stieß auf ein geteiltes Echo unter den TeilnehmerInnen, die den letzten Abend damit verbrachten, ihre vertieften Sprachkenntnisse mit der neu in der Herberge angekommenen spanischen Schülergruppe zur Anwendung zu bringen. Glücklich und erschöpft endete der lange Abend so entspannt und schön, wie es sich schon an den vorhergehenden Abenden abgezeichnet hatte.

Nach einer kurzen Nacht und einem etwas turbulenten Flug konnten die Daheimgebliebenen Eltern ihre Kinder am späten Freitag-Nachmittag wieder in die Arme schließen. Eine rundum gelungene Reise mit aufgeweckten, interessierten und motivierten SchülerInnen ging für alle Teilnehmenden zufriedenstellend zu Ende. Fortsetzung folgt.

 

Willkommensklasse erkundet die Museen im Kiez Charlottenburg

Die Klasse 6W der Schule am Schloss hat am Donnerstag, dem 7.April 2016, das Bröhan Museum in Charlottenburg in Begleitung ihrer Lehrerin, Alina Soroceaunu, und von Ingrid Bielefeld vom Verein KiezKultur besucht. Die Kinder gehen im Durchschnitt seit einem halben Jahr zur Schule und konnten heute zeigen, wieviel Deutsch sie in dieser Zeit gelernt haben.

Unter der einfühlsamen, ideenreichen Leitung der pädagogischen Mitarbeiterin Stefanie Köhler haben die Kinder zunächst Tiernamen von A bis Z gesucht. Viele wussten auf Anhieb ein Tier, und einige riefen spontan den Tiernamen in ihrer Heimatsprache; ein klangfarbiges Durcheinander.

Danach ging die Gruppe in den dritten Stock des Museums, und dort waren extra für sie Porzellanfiguren von Tieren aus der Zeit um 1900 ausgestellt. Nun wurde geraten, gerufen, gefragt um welche Tiere es sich handelt; keines blieb unbenannt.

Im Anschluss daran durften alle Kinder im Atelierraum ein Tier aus FIMO-Material modellieren. Hier entstanden Igel, nicht mit 8000 Stacheln, wie sie gelernt haben, aber etliche Zahnstocher wurden auf das Modell gesteckt.  Auch Schlangen wurden mit großem Einsatz zur Vollendung gebracht sowie Marienkäfer, Robben und vieles mehr.

Zum Schluss gab es ein Gruppenbild im Hof des Museums und alle Kinder gingen vergnügt wieder in Richtung Schule, wo der Sportunterricht auf sie wartete.

Lesung mit Mehrnousch Zaeri-Esfahani an der Schule am Schloss

Am 25. April 2016 durften wir in unserer Schule die Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani begrüßen, die aus ihrem Buch „33 Bogen und ein Teehaus“ las. Im Buch macht die Autorin ihre eigene Flucht-Geschichte zum Thema: „Die kleine Mehrnousch erlebt mit ihren drei Geschwistern eine privilegierte Kindheit in der schönen Stadt Isfahan im Iran der 70ere Jahr – bis Ayatollah Chomeini an die Macht kommt, die Menschen aller Freiheiten beraubt und in den Krieg führt. Mehrnouschs Familie flieht über die Türkei nach Berlin und es beginnt eine Odysee durch viele Flüchtlingsheime“ (aus dem Umschlagtext).

Für unsere Schülerinnen und Schüler aus den Willkommensklassen sowie aus den achten und zehnten Klassen wählte Frau Zaeri-Esfahani die Textpassagen aus, die in Berlin spielen: Eine Fahrt im Luxus-Taxi, ein kleines und gleichzeitig ganz großes Geschenk im Flüchtlingsheim, die beiden Schlümpfe aus dem KaDeWe.

Lesung Zaeri Esfahani 02
Konzentration auf die Erlebnisse der Flüchtlingsfamilie in Berlin

Unsere Schülerinnen und Schüler hörten konzentriert zu.

„An der Geschichte von Mehrnousch Zaeri-Esfahani finde ich spannend, dass sie von Iran über die Türkei und dann nach Deutschland geflohen ist, dass sie dies ausgehalten hat, obwohl sie noch so klein war und dass sie schon nach einem Jahr deutsch gelernt hat.“ (Sary, Klasse 8d)

„An der Geschichte fand ich spannend, dass sie den langen Weg auf sich genommen haben für ihren Bruder, damit er nicht in den Krieg ziehen muss.“ (Heliane, 8d)

Lesung Zaeri Esfahani 03
Die Autorin im Gespräch mit unseren Schülerinnen und Schülern

Frau Zaeri-Esfahani forderte unsere Schülerinnen und Schüler auf, sich vorzustellen, sie seien einer der beiden Schlümpfe im KaDeWe und würden ins Flüchtlingsheim mitgenommen werden. Folgendes schrieben Fatema, Vincent und Heliane (8d) dazu auf:

„Ich stand wie immer im Regal neben den anderen Schlümpfen. Ich wohnte im KaDeWe, mein Zuhause war schön, leise und sauber und ich hatte viele Freunde. Eines Tages kamen drei Kinder auf uns zu, schauten unseren Preis an, lächelten und gingen mit zwei von uns zur Kasse – wir wurden verkauft für 99 Pfennige. Unterwegs haben die Kinder mit uns gespielt. Sie waren sehr nett und sie sahen glücklich aus.

Ich dachte, wir gehen jetzt zu ihnen nach Hause in eine schöne Wohnung, aber stattdessen waren wir in einem Auffanglager für Flüchtlinge. Alles war sehr kalt und sehr laut. Kinder haben geweint, Eltern haben geschrien, die Zimmer waren sehr klein. Am Ende des Korridors war ein Zimmer mit drei Doppelstockwerkbetten und einem kleinen Tisch in der Ecke. Da saßen sehr viele Erwachsene zusammen und tranken Tee. Die Kinder erzählten ihnen, dass sie Geld gefunden hatten und dass sie zuerst Süßigkeiten kaufen wollten und sich dann doch für uns Schlümpfe entschieden. Die Erwachsenen haben uns im Kreis herum gereicht und Witze über uns und die Kinder gemacht. Das hat uns gar nicht gefallen. Zum Glück konnte uns eines der Mädchen in Sicherheit bringen. Sie hat eine Keksdose genommen und uns in die Dose gelegt. Dort waren außerdem: 18 rote Perlen, ein Sylvesterknaller, Bonbonpapier, ein Tannenzapfen und ein Zwei-Pfennig-Stück. Wir fanden in der Dose ein interessantes Zuhause, obwohl auch Hasenköttel drin waren.“

Lesung Zaeri Esfahani 04
Ein Original-Schlumpf aus dem KaDeWe

Wir freuen uns sehr, dass Frau Zaeri-Esfahani bei uns war und aus ihrem Leben las und wir danken Herrn Nikisch, ihrem ehemaligen Lehrer aus Heidelberg, der dies möglich machte!

Unsere GSV-Fahrt 2016: Unsere Klassensprecher_innen fahren ins Wannsee-Forum

Vom 13.-18.03.2016 nahmen insgesamt 12 Schüler_innen unserer Schule für eine Woche am Training für Schülervertreter_innen im Wannsee-Forum teil: Doga Erol, Sophia Bock, Marko Tesic, Sina Wagner, JagoTschiersch, Jeffrey Gähler, Vanessa Feiner, Karolina Nätebusch, Chiara Jones, Sibel Latitova, Angelina Schneider und Heliane Rak.

Vor dem Hintergrund der Förderung einer partizipativen Schulkultur und zur Förderung der Demokratieerziehung an der Schule am Schloss, steht die Fahrt der Klassensprecher_innen ganz im Zeichen der Stärkung unserer Schülervertretung.

In künstlerisch-kreativen Projekt-Werkstätten (Rap, Video, Fotomontage, Weblog und Theater) setzten sich unsere Schüler_innen mit dem Thema „Integration“ auseinander und schlossen das Seminar mit einem Zertifikat ab.

Unter der Leitung von Gastdozent_innen aus den Bereichen Kunst, Medienpädagogik und Journalismus wurden folgende Inhalte vermittelt: Freies Sprechen, Diskussionsübungen, Entwicklung von Projektideen, Projektplanung und anschließende künstlerische Präsentation, Mitwirkung an der Seminargestaltung und Training zum Umgang mit dem Schulgesetz in der Funktion als Klassensprecher_in.

Link zur Webseite des Wannsee-Forums: http://wannseeforum.de/training-fuer-schuelervertreter_innen-und-engagierte-schueler_innen

Die Werkstätten

Weblog-Werkstatt

Weblog-Werkstatt

Wir von der Weblog-Gruppe befassten uns sowohl mit der Dokumentation der anderen Workshops, als auch mit dem Thema „Integration“. Dabei haben wir versucht, das Thema mit Kontinuität kompakt und informativ in unserem Blog zusammenzufassen. Zu Beginn haben wir über Integration diskutiert und die einzelnen Unterthemen definiert, danach wurden die Themenbereiche und Aufgaben verteilt: Umsetzung und Gestaltung der Seite, Dokumentation der Projektgruppen, Was ist Integration? Wie ist Integration möglich? Die Lage von Integration an Schulen.

Um diese wichtigen Fragen bestmöglich bearbeiten zu können, sind wir in die Rollen von Redakteur_innen, Journalist_innen, Fotograf_innen, Kameraleuten, Cutter_innen, Webdesigner_innen und Grafiker_innen geschlüpft.

Link zum Blog: https://integrationen.wordpress.com/

Video-Werkstatt

Video-Werkstatt

In dem Workshop „Video“ hatten wir die Aufgabe, einen Kurzfilm zum Thema „Integration“ zu produzieren.

Dabei lernten wir den Umgang mit der notwendigen Technik, wie den Kameras und dem Schnittprogramm kennen, sowie wichtige Aspekte der Bildgestaltung und der erzählerischen Arbeit. Am ersten Tag wurden wir in den technischen Bereich der Videoproduktion eingeführt. Es wurde gezeigt, wie man die produzierten Inhalte in die Schnittsoftware importiert, trimmt und mit Effekten versieht. Außerdem entwickelten wir ein Konzept für die erste Szene des Films. Anschließend konnten wir die verschiedenen Aufgabenbereiche ausprobieren und uns selbstständig organisieren. Die Besonderheit an dem Kurzfilm ist die Egoperspektive. In den darauffolgenden Tagen wurden die Szenen fertiggestellt und vorbearbeitet. Zur Produktion des Kurzfilms wurden die einzelnen Szenen dann schließlich zusammengeführt, nachbearbeitet und kommentiert.

Fotomontage-Werkstatt

Fotomontage-Werkstatt

Die Gruppe „Fotomontage“ experimentierte während des Seminars mit der Fotografie. Wir erstellten aus verschiedenen Bildern und Bildausschnitten neue Werke und Interpretationen und lernten dadurch die Kriterien der Bildkomposition kennen. Nachdem wir eine Einweisung in die Fotobearbeitungssoftware erhielten, wurde die Hauptrolle der Fotostory besprochen und eine passende Geschichte kreiert. Anschließend wurden die Fotos von uns inszeniert und bearbeitet.

Rap-Werkstatt

Rap-Werkstatt

In der Rap-Gruppe durften wir unsere eigenen Texte komponieren, schreiben, rappen und in den Gesamt-Song miteinfließen lassen. Nach einer technischen Einführung haben wir alle im improvisierten Studio unseren eigenen Part aufgenommen. Dafür stand ein komplettes Equipment bereit. Natürlich mussten auch noch die Locations für die Auftritte im Musikvideo ausgewählt werden. Genau das fiel uns bei den vielen Möglichkeiten im Wannsee-Forum schwer. Das Ergebnis ist ein fertig produziertes Rap-Musikvideo.

Theater-Werkstatt

Video-Werkstatt

„Bretter, die die Welt bedeuten!“- Friedrich Schiller

Wir von der Theatergruppe begannen am ersten Tag sofort mit der Praxis. Nach ein paar Aufwärmübungen wurden die Grundlagen des Theaters, wie zum Beispiel der Aussprache, Betonung und Improvisation vermittelt. Anschließend sammelten wir Ideen für die Aufführung. Am darauffolgenden Tag waren wir im Kostüm-Fundus, haben Szenen ausgearbeitet und schließlich im Kostüm geprobt. Es gab Konzentrationsübungen und eine Sammlung weiterer Ideen. Außerdem stellten wir eine GSV-Sitzung authentisch nach. Am letzten Tag gab es einen Gesamtdurchlauf der Szenen und weitere Sprach- und Konzentrationsübungen, um die Vortragsweise offener und sicherer zu gestalten. Leider konnte das Theaterstück aus technischen Gründen nicht auf Video aufgenommen werden.

Impressionen

Praktikumsmesse des 9. Jahrgangs 2016

Am 27. Januar 2016 gestalteten Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs eine Praktikumsmesse, auf der sie ihre Praktikumsbetriebe und die dazu gehörigen Berufsfelder vorstellten. Eingeladen zur Messe waren auch die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs. Vom 21.11. bis zum 9.12.2016 findet für die kommenden Jahrgänge 9 und 10 das nächste Schülerbetriebspraktikum statt. Auf der Messe hatten alle die Gelegenheit, sich auf das Praktikum vorzubereiten und Praktikumsbetriebe kennenzulernen.

Ausflug in die Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot

Im Dezember 2015 hat die Klasse 9b die Bio-Bäckerei „Märkisches Landbrot“ besucht. Der Unterrichtsbesuch wurde von der Sarah-Wiener-Stiftung organisiert. Nach einem interessanten Rundgang durch die Produktion durften die Schülerinnen und Schüler das Brot verkosten und erhielten Informationen zu den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zu Rohstoffen und Verarbeitungsgrundsätzen.

Impressionen vom Tag der Offenen Tür 2015

Am 14. November 2015 war unser Tag der Offenen Tür 2015/16, bei dem sich Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe zusammen mit ihren Eltern einen Eindruck von unserer Schule verschaffen konnten. Unsere Kolleginnen und Kollegen stellten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülerinnen in zahlreichen Gesprächen und einigen Vorführungen vor, was es bedeutet, an der Schule am Schloss zu lernen.

Ein paar Impressionen wurden fotografisch festgehalten.