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  • Auf dem Weg zur inklusiven Schule

Schule am Schloss – auf dem Weg zur inklusiven Schule

„Inklusion bezeichnet einen Zustand der selbstverständlichen Zugehörigkeit aller Menschen zur Gesellschaft.(http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/inklusion.html)

„Die inklusive Schule ist vom Grundsatz her eine Schule, die allen Kindern und Jugendlichen, ungeachtet ihrer individuellen Voraussetzungen oder ihrer aktuellen Lebenslagen, gleiche Bildungschancen eröffnet.“ (http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/inklusion.html)

Die Schule am Schloss stellt sich der Herausforderung, eine Schule für alle zu sein.

  • Was bedeutet das?
  • Unabhängig von der religiösen und weltanschaulichen Überzeugung, dem Geschlecht oder dem Alter, der sozialen Herkunft, dem kulturellen Hintergrund, der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe, von unterschiedlichen Begabungen oder Einschränkungen, ermöglichen wir allen Schülerinnen und Schülern Teil der Gemeinschaft Schule am Schloss werden zu können.
  • Welche Ziele ergeben sich daraus für die Schule am Schloss?
    • Die Steigerung der Akzeptanz des „Verschieden seins“ bei allen am Schulalltag Beteiligten.
    • Die Berücksichtigung unterschiedlicher Lern- und Leistungsfähigkeiten sowie unterschiedlicher Begabungen.
  • Was bedeutet das in der konkreten Umsetzung?
    Die Schule am Schloss verfolgt diese Ziele durch unterschiedliche Handlungsfelder:
    • Unterricht in Profilklassen:
      Die Profilklassen setzen mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten an den individuellen Fähigkeiten und Stärken unserer Schülerinnen und Schüler an. Im Anmeldegespräch für eine siebte Klasse an unserer Schule nennen unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler Profilwünsche aus unserem Angebot: WAT, Künste, Sprache, Sport, NaWi oder GeWi. Bei der Zusammensetzung der Profilklassen in Jahrgang 7 werden diese Wünsche berücksichtigt. An einem Tag pro Woche arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler bis zum Schulabschluss in Jahrgang 10 im von ihnen gewählten Profil. Unsere Schülerinnen und Schüler haben im Profil Gelegenheit, Aufgaben für die Schulgemeinschaft und Verantwortung in der Klassengemeinschaft zu übernehmen, z.B. beim Catering im Rahmen unseres Tages der offenen Tür, bei der Entwicklung und Durchführung von Schlossführungen im Charlottenburger Schloss, bei der Erarbeitung einer Theaterpräsentation mit abschließender Aufführung, bei der Organisation und Durchführung eines Sportfestes oder bei der Organisation und Durchführung von internationalen Schulpartnerschaften. Hierbei soll möglichst jede und jeder Einzelne in unserer vielfältigen Schulgemeinschaft Erfahrungen machen, in der sie oder er sich als bedeutsam erlebt. Zudem erwerben unsere Schülerinnen und Schüler in den Profilen Fähigkeiten und inhaltliche Kenntnisse für ihre weitere Lebensplanung und den weiteren Berufs- oder Schulweg. [Link zu Profilzielen]

    • Demokratieerziehung
      … im Klassenrat: Die Profilklassen bilden den Rahmen für den Klassenrat. Themen, die unsere Schülerinnen und Schüler bewegen, werden wöchentlich im Klassenrat angesprochen. Hierfür gibt es festgelegte Regeln, für deren Einhaltung die Schülerinnen und Schüler selbst sorgen. Im Klassenrat übernehmen die Schülerinnen und Schüler selbst die Rolle der Leitung, die Lehrerin oder der Lehrer wird zur Teilnehmerin bzw. zum Teilnehmer. Dadurch entsteht zum einen Bewusstsein für die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen in der Klassen- und Schulgemeinschaft, zum anderen Transparenz in den Handlungsabläufen an der Schule, z.B. bei Regelverstößen. Der Klassenrat leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Demokratieerziehung sowie zur Gewalt- und Suchtprävention.

      … in der Gesamtschülervertretung: Neben dem Klassenrat leisten unsere regelmäßig stattfindenden Zusammenkünfte in der Gesamtschülervertretung (GSV) einen wichtigen Beitrag zur Demokratieerziehung. Alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Schule stimmen sich in diesen Gremien zu wichtigen Themen der Schulgemeinschaft ab: Hier entstehen Vorschläge zur Neugestaltung unserer Schulordnung, hier wird aus dem Kinder- und Jugendparlament berichtet, hier werden Erklärungen unserer Schülerschaft verfasst, z.B. zum Thema religiöse Vielfalt in der Schulgemeinschaft [link]. Unterstützung erhalten unsere Klassensprecherinnen und -sprecher dabei von den Beratungsfachkräften aus der Schulsozialarbeit und von den Vertrauenslehrerinnen und –lehrern.

    • Berücksichtigung von Lernvoraussetzungen:
      Nicht alle Schülerinnen und Schüler kommen mit denselben Lernvoraussetzungen an unsere Schule. Deshalb ist es uns wichtig, die Lernvoraussetzungen unserer Siebtklässler zu kennen.
      Wie machen wir das?
      • Ermittlung von Lese-Rechtschreibschwäche:
        Wir führen Diagnoseverfahren durch, die eine Aussage darüber zulassen, ob eine Lese-Rechtschreibschwäche vorliegt.

      • Kennen des sonderpädagogischen Förderbedarfs: Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind bei uns willkommen. Wir setzen uns mit den von den Grundschulen/ Förderzentren übermittelten Unterlagen zum Förderbedarf schnellstmöglich auseinander, um die jeweiligen Schülerinnen und Schüler optimal zu unterstützen. Verfahren zur Verlängerung oder zum Beenden des Förderbedarfes setzen wir um.

      • Individuelle Förderung in Kursen im Mittagsband Der Fokus beim Einsatz der Kolleginnen und Kollegen im Unterricht ist so gesetzt, dass er in der eigenen Klasse und dem dazugehörigen Jahrgang liegt. Die einem Jahrgang zugeordneten Kolleginnen und Kollegen kennen dadurch die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs recht gut. Dadurch können die wöchentlich stattfinden Jahrgangsteamsitzungen unter anderem dazu genutzt werden, ein Kursangebot zu kreieren, welches den Schülerinnen und Schülern des eigenen Jahrgangs gerecht wird. Unsere 60 minütigen Kurse im Mittagsband ermöglichen es, dass wir für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge Angebote zur Förderung, Forderung oder zur Entspannung im Sinne der Rhythmisierung anbieten können.

    • Lernarrangements:
      Schülerinnen und Schüler bringen nicht nur unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit. Auch die Tatsache, dass Menschen individuell verschiedene Lernzugänge bevorzugen oder auf ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit unter bestimmten Bedingungen optimal zugreifen können, macht es notwendig, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern differenzierte Lernarrangements anbieten. Dadurch ermöglichen wir ihnen, ihre Leistungsfähigkeit voll nutzen zu können.

    • Angebotsvielfalt:
      In den Bereichen Profil, Wahlpflichtfach und in den Mittagskursen haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Inhalte im Rahmen eines Angebotes zu wählen. Dadurch können sie ihre individuellen Begabungen nutzen und ausbauen.

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