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Die Räume der Schulsozialarbeit

Das Time-Out

Der Time-Out ist ein Auffangraum für Schüler_innen, die sich schwer im Unterricht konzentrieren können oder welche ihre Aufgaben für eine kurze Zeit außerhalb des Unterrichts erledigen wollen.

Ziele

Der Time-Out stellt einen Raum für Begegnung dar. Eine Voraussetzung dafür ist die Kommunikationsoffenheit aller nutzenden Personen, das heißt der_die Schüler_innen, Lehrer_innen, Schulleitung, Sozialarbeiter_innen, Eltern und sonstigen beteiligten Personen im gesamten Schulbetrieb. Zentrale Ziele sind die Förderung des sozialen Miteinanders und die Gewaltminderung. Der Time-Out bietet eine Chance für eine Auszeit in Konflikt- oder Krisensituationen und ist ein Ruheort der mitten in der Schule liegt, aber von der Ausstattung her schulfremd und jugendgerecht gestaltet ist. Die Auszeit im Time-Out stellt weder Belohnung noch Bestrafung dar.

Schulsozialarbeit an der Schule am Schloss

Der Gruppenraum

Der Gruppenraum dient hauptsächlich als Anlaufstelle für Schüler_innen während der Schulzeit, die entweder einen Arbeitsauftrag haben, dort arbeiten wollen oder aus dem Time-Out Bereich kommen. Ferner werden dort Gruppen oder auch ganze Klassen aus der Schule betreut, die an verschiedensten Themen in der Gruppe/Klasse arbeiten.

Ziele

Der Gruppenraum soll der Betreuung und Förderung einzelner Schüler_innen dienen, ihnen Hilfestellung in allen Bereichen bieten (schulisch oder auch privat, familiär), um gemeinsam mit den Schulsozialarbeiter_innen Lösungsansätze oder neue Handlungsalternativen zu finden und zu erarbeiten. Er kann zur Streitschlichtung zwischen Schüler_innen aber auch zur Mediation zwischen Lehrer_innen und Schüler_innen genutzt werden. Ferner kann der Gruppenraum für Netzwerkarbeit oder zur Förderung der Schüler_innen in schulischen Belangen oder auch zur Entlastung der Lehrkräfte dienen. Er kann als Gruppenraum für Gespräche, zum Lernen, für Diskussionsrunden oder auch für Gruppen oder Rollenspiele genutzt werden. Hier können Schüler_innen in Projekten kreativ arbeiten, eventuell eigene neue Talente und Fähigkeiten entdecken oder in sozialen Projekten mit unterschiedlichen Themenbereichen neue Handlungs- und Sozialkompetenzen auf spielerische Art und Weise erlangen/erlernen.

Schulsozialarbeit an der Schule am Schloss

Der Ruheraum

Der Ruheraum richtet sich an alle Schüler_innen, die das Angebot des Ruheraums nutzen wollen und Entspannung und/ oder Ruhe benötigen: das betrifft Schüler_innen, die im Rahmen des Time-Out-Konzepts oder aus anderen Gründen den Bedarf nach sozialpädagogischer Betreuung haben, d.h. die Zielgruppe umfasst Time-Out-Besucher_innen, einzelfallbetreute Schüler_innen und andere Schüler_innen, die das Angebot des Raumes nutzen wollen. In Begleitung von Lehrkräften ist der Raum auch für Klassen oder andere Gruppen nutzbar, wenn die Angebote sich auf das Raumkonzept beziehen. Darüber hinaus ist der Ruheraum auch für Lehrkräfte und weiteres Personal der Schule verfügbar (in den Pausen).

Ziele

Der Ruheraum ist ein Raum der Erholung. Am Ort Schule bildet er einen Gegenpol zum hektischen und stressigen Schulalltag. Er ist zeit-, druck- und erwartungslos. D.h. der Ruheraum dient der Entschleunigung, der Entlastung, der Ruhe und Entspannung, und stellt eine Auszeit vom Schulalltag dar. Der Ruheraum ist ein geschützter Bereich, wo die Besucher_innen zu sich finden können, wo man Zeit für sich hat und neue Energie für den fordernden Schulalltag gewinnen kann.

Schulsozialarbeit an der Schule am Schloss

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Schulsozialarbeit in der Schule am Schloss

Die Schulsozialarbeit der Schule am Schloss hat einen systemischen Blick auf Schule, ihr Umfeld und ihre Akteur_innen. Das bedeutet, dass sie angelehnt an das komplexe Umfeld ihrer Schüler_innen, umfassend und ganzheitlich arbeitet und immer die Sozialisation des Individuums in ihr pädagogisches Handeln einbezieht.

Die Schulsozialarbeit kooperiert mit der Schule, als Vertreterin der Jugendhilfe verbindlich, vereinbart und partnerschaftlich. Sie tritt dabei für mehr Chancengleichheit und sozialen Aufstieg durch Bildung ein. Die Schule soll dabei unterstützt werden, dafür einen geeigneten Rahmen zu schaffen. Zudem ist die Schulsozialarbeit an der kommunalen Jugendhilfe und Bildungsplanung, sowie bei der Vernetzung von Schule und anderen Angeboten der Jugendhilfe beteiligt.

Gemeinsam mit den Akteur_innen der Schule am Schloss fördert die Schulsozialarbeit die individuelle und soziale Entwicklung ihrer Kinder und Jugendlichen, indem sie an der Schule Aktivitäten anbietet, durch die Schüler_innen über das schulische Angebot hinaus ihre Fähigkeiten entfalten, Anerkennung erfahren und soziale Prozesse mitgestalten können.

Zudem trägt Schulsozialarbeit dazu bei, positive Lern- und Lebensbedingungen zu erhalten und zu schaffen, indem sie daran mitwirkt, Schule als Lebensraum so zu gestalten, dass alle ihren Platz finden und sich an der Gestaltung des Lebensraumes Schule beteiligen sowie vielfältige Beziehungen zum sozialen Umfeld entwickeln können.

Die Schulsozialarbeit bringt jugendspezifische Ziele, Tätigkeitsformen, Methoden und Herangehensweisen in die Schule ein, die insbesondere für Lehrer_innen bei dem Umgang mit verhaltensoriginellen Schüler_innen unterstützend wirkt. Sie berät Lehrer_innen und Eltern in Erziehungsfragen, bringt dabei sozialpädagogische Handlungsweisen ein und übernimmt damit eine Brückenfunktion zwischen den einzelnen Sozialisationsinstanzen.

Für Kinder, Jugendliche und deren Eltern öffnet die Schulsozialarbeit Zugänge zum Leistungsangebot der Jugendhilfe und erweitert deren präventive und integrative Handlungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus sensibilisiert die Schulsozialarbeit die Akteur_innen und Nutzer_innen der Schule am Schloss füreinander und ihre Bedürfnisse. Im Schulalltag von Kindern und Jugendlichen ist die Schulsozialarbeit präsent und ohne Umstände zu erreichen.

Schulsozialarbeit schützt Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl, indem sie Hilfe zur Selbsthilfe leistet und sie bietet einen geschützten Raum und Rahmen für Schüler_innen.

Die Schulsozialarbeit hat neben diesen Aufgaben weitere Wirkungs- und Arbeitsbereiche. Zu diesen gehören: die Jahrgangsarbeit, Gremienarbeit, Demokratiearbeit und weitere Inhalte.

Derzeit begleiten vier Sozialarbeiter_innen mit unterschiedlichen Erfahrungen in der Jugendhilfe die Schüler_innen, Eltern und Lehrer_innen der Schule am Schloss.

Die Schulsozialarbeit ist von 07.30 Uhr bis 15.00 Uhr an der Schule erreichbar und ermöglicht somit, dass der eingeführte teilgebundene Ganztag auch sozialpädagogisch abgedeckt ist. Sie hat mehrere Räume zur Verfügung, die den Schulalltag ergänzen und auch Freizeitmöglichkeiten für die Schüler_innen der Schule am Schloss bieten.

  Kuhaupt Namidar Stach  
  Frau Kuhaupt Teamleitung Schulsozialarbeit
Frau Namidar
Herr Stach Herr Capbarat

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